Herr Pigott, es gibt einen Punkt, über den wir uns sicher einig sind: Weintrinken macht Spass. Aber warum wollen so viele Menschen so viel über Wein wissen?Der Wein-Boom der achtziger und neunziger Jahre legte grosse, neue Konsumentenschichten frei: mein Zielpublikum. Vorwiegend jüngere, zumindest jung gebliebene Leute. Leute, die normale Weinbücher zu Recht grausam finden, oder Menschen, die schon lange Wein trinken und jetzt durch Zufall auf meine Bücher oder Artikel stossen und merken, dass es möglich ist, ganz anders über Wein zu schreiben.
Worin besteht denn der Unterschied?Konventionelle Weinbücher kommen in einer speziellen Fachsprache daher. Sie wirken stur und zombiehaft. I ...