Als Severin Schwendener, 28, fertig war mit der ETH Zürich, brauchte er eine Therapie. Der Biologe schrieb darum ein Buch. Im Kriminalroman «Schein & Heilig» wird ein Biologieprofessor der ETH Zürich ermordet. Der Polizeihauptmann, der zum Mordfall ermittelt, erfährt, dass der Ermordete von seinen Mitarbeitern gefürchtet und verhasst war.
Auch die Geschichte, die Schwendener in der Realität erlebt hat, spielt genau wie im Buch im zürcherischen Schwerzenbach. 2006 hatte Schwendener am dortigen ETH-Labor für Verhaltensneurobiologie eine Doktorarbeit in der Gruppe von Professor Joram Feldon begonnen. Bei der Arbeit ging es um angewandte Forschung im Bereich Molekularbiologie. Schw ...