Um zu den begehrten Preisen zu kommen, wenden Werber alle erdenklichen Mittel an, auch nicht ganz koschere. Bei der glamourösen Prämierung des Art Directors Club (ADC) kommt es jedes Jahr vor, dass Agenturen Plakate oder Inserate einreichen, die von den Kunden nie genehmigt oder angefordert wurden und nur kurz in irgendeinem Schwitzzimmer eines Fitnessstudios hingen, um dem Reglement Genüge zu tun. Oder sie erarbeiten für ein symbolisches Honorar Kampagnen für Kondomhändler, Snowboard-Schulen oder Fahrradläden, die zwar wirtschaftlich nicht relevant, aber wegen ihrer Produkte leichter zu bewerben sind. Damit haben sie mehr Chancen auf Preise als mit Werbung für Banken oder Unternehme ...