«Vielleicht liegt Bush ja falsch»
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Die Weltwoche

«Vielleicht liegt Bush ja falsch»
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Interview

«Vielleicht liegt Bush ja falsch»

Drei Massnahmen sind nötig, um eine Niederlage im Irak abzuwenden, sagt William Kristol, Doyen der amerikanischen Neokonservativen. Erstens 50000 neue Soldaten. Zweitens vorgezogene Wahlen. Drittens eine Denkpause von George W. Bush.
Herr Kristol, wenn Sie sich heute die Situation im Irak ansehen, wie würden Sie sie beschreiben: a) eine Katastrophe, die jederzeit ausbrechen kann, b) eine Katastrophe, die schon längst ausgebrochen ist, oder c) von welcher Katastrophe sprechen Sie eigentlich?Also eigentlich c). Nein, im Ernst, ich würde sie als eher durchwachsen beschreiben, als «mixed bag» – eine Mischung aus Sachen, die wir falsch gemacht haben, und anderen Sachen, die wir richtig gemacht haben, die sich aber als schwieriger als erwartet herausgestellt haben. Vor allem unmittelbar nach dem Ende des Krieges lief einiges schief: Wir hatten zu wenig Truppen, der Wiederaufbau des Landes wurde schlecht geplant, zahlrei ...
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