Vier gute Nachrichten
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Vier gute Nachrichten

Die Welt geht doch nicht unter

Vier gute Nachrichten

Schweizer Industriefitter als die Konkurrenz​​​​

WIRTSCHAFT. Auf der Treppe nach oben: Die Schweizer Industrieproduktion ist im April, verglichen mit dem Vorjahreswert, um 8 Prozent gestiegen, im Mai ging es zügig weiter (8,6 Prozent) und im Juni ähnlich (5,6 Prozent). Für das gesamte zweite Quartal 2024 machte damit der Produktionszuwachs gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal 7,3 Prozent aus. Schaut man den Umsatz an, zeigt sich für das gesamte zweite Quartal im Vergleich mit dem Vorjahresquartal ein Plus von 5,4 Prozent.

Vier gute Nachrichten

Das ist eine Belebung, die umso eindrücklicher wirkt, als sich die Industrie des engen Handelspartners Deutschland in der Flaute befindet. Die Schweiz profitiert vom Vorteil einer besonders stabilen Pharmaindustrie, welche die Wirtschaft stützt – so dass man aufpassen muss, allfällige Warnsignale aus der Maschinenindustrie nicht aus dem Blick zu verlieren.

 

Kleine Länder,längeres Leben

GESELLSCHAFT. Die verfügbare Lebenszeit nimmt zu – und die Lebenserwartung der Menschen ist in Europa gerade in den zwei kleinen Ländern ausserhalb der EU am höchsten: Im Spitzenland Liechtenstein beträgt die Spanne im Durchschnitt 84,8 Jahre, wobei die Männer mit 82,5 und die Frauen mit 87,3 Jahren rechnen können. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit durchschnittlich 84,2 Jahren, wobei für die Männer 82,3 und die Frauen 85,9 in Aussicht stehen. Das erste EU-Land kommt erst an dritter Position mit Spanien (84 Jahre im Schnitt).

Man kann natürlich den Blick über Europa hinaus heben, und da erblickt man drei Länder, die mit noch längeren Lebensspannen aufwarten: Es sind dies Macau, Hongkong und Japan, die alle noch etwas vor Liechtenstein liegen. Auch da fällt auf: Die kleineren Länder schneiden einfach besser ab als grössere.

 

Bakterienals Fabrikarbeiter

TECHNOLOGIE. Andere für sich arbeiten lassen – ein Rezept, das immer reizvoll ist. Und wenn es Bakterien sind, die in den Dienst des Menschen gestellt werden, kommen keine Bedenken auf wegen allfälliger Ausnützung. An der ETH Zürich hat eine Forschungsgruppe um André Studart, Professor für Komplexe Materialien, bestimmte Bakterien mit UV-Licht so verändert, dass sie mehr Zellulose produzieren. Im Fokus ist das zelluloseproduzierende Bakterium namens Komagataeibacter sucrofermentans.

Mit der gewählten Methode werden laut den Angaben im Nu Zehntausende von Varianten des Bakteriums erzeugt, um dann jene auszuwählen, die am meisten Zellulose produzieren. Es werden quasi die besten Arbeitstiere herangezüchtet oder, industrieller ausgedrückt: Aus Mikroorganismen werden lebende Minifabriken gemacht, die das begehrte Material liefern.

 

Aus dem Blutlesen

WISSEN. Auf dem Gebiet der Diagnose tun sich neue Möglichkeiten auf. Die Forschung hat einen Bluttest hervorgebracht, der bei Menschen Risikoprognosen für 67 verschiedene Krankheiten liefern soll. Wie das Team um Julia Carrasco-Zanini von der Queen Mary University London in einem Beitrag in Nature Medicine dargelegt hat, sollen dadurch Früherkennung und Diagnose von Krankheiten verbessert werden, auch im Vergleich mit bisher bekannten Bluttests.

Diese betreffenden Methoden beruhen darauf, dass alle Bestandteile, die im Blut enthalten sind, einer Analyse unterzogen werden, neben den Blutkörperchen, Plättchen und Immunzellen auch das Blutplasma mit all den Proteinen, anderen Stoffen und DNA-Teilen. Aus dieser Mischung sucht die Forschung mit offenbar wachsendem Erfolg auf den Gesundheitszustand des Körpers zu schliessen.

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