Vier gute Nachrichten
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Die Weltwoche

Vier gute Nachrichten

Die Welt geht doch nicht unter

Vier gute Nachrichten

Geniessen ist mehr als Geld

WIRTSCHAFT. Ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilungen erregen oft Unmut. Aber es gibt einen Gedankengang, der mässigend wirkt, den Jeff-Bezos-Test: Ungleichheit in Franken und Rappen ausgedrückt, sagt wenig aus über das, was wir mit dem Geld kaufen können. Der Schriftsteller Johan Norberg schreibt, Amazon-Chef Bezos möge zwar zehn Millionen Mal reicher sein als die meisten, aber er sei so wohl kaum zehn Millionen Mal besser dran.

Vier gute Nachrichten

«Vergessen Sie mal einen Moment Franken und Rappen, und denken Sie an all die Dinge, die ein gutes Leben ausmachen», meint Norberg. Mit Blick auf Reisen, Smartphone, Computer, Internet, Unterhaltung und Wissen, auf Essen, Kleider, Wohnen, Gesundheit und Lebenserwartung seien die Möglichkeiten des Milliardärs nicht so viel anders als das Konsumniveau des breiten Publikums.

 

Intakte Aussichtenauf längeres Leben

GESELLSCHAFT. Die Lebenserwartung in der Schweiz steigt wieder. Das Lausanner Universitätszentrum für Allgemeinmedizin und öffentliche Gesundheit (Unisanté) schätzte die statistische Lebenserwartung in der Schweiz für 2023 auf 85,8 Jahre für Frauen und 82,2 Jahre für Männer. Ein derart hohes Niveau wurde in der Schweiz vorher noch nie erreicht.

Der vorherige Spitzenwert vom Jahr 2019 wurde um mehr als drei Monate übertroffen, noch wichtiger ist jedoch die langfristige Tendenz: Nach dem 2020 im Zuge der Corona-Probleme erfolgten Unterbruch scheint der historische Aufwärtstrend wieder erreicht zu sein. Die Corona-Massnahmen hatten 2020 zu einem Rückschlag geführt, der bei Männern stärker ausfiel als bei Frauen. Allerdings erlauben erst Perioden von sechs Kalenderjahren statistisch solider abgestützte Analysen.

 

Feldbeobachtungmit digitalem Adlerauge

TECHNOLOGIE. Terensis, ein Spin-off der ETH, hat ein Instrument entwickelt, um Satellitenbilder mit Pflanzenmodellen zu kombinieren: Damit kann man sich praktisch am Laptop ein Bild vom Zustand der einzelnen Ackerflächen machen. Hinzu kommen lokale Wetterdaten. Laut Agrarwissenschaftler Gregor Perich erhalten die Anwender so Zugang zu präzisen Informationen wie Ist-Zustand, Ertrag, Risiken oder Handlungsbedarf auf den einzelnen Parzellen.

Perich doktorierte bei Professor Achim Walter (siehe Interview zur Story) am Lehrstuhl für Kulturpflanzenwissenschaften, an dem zur digitalen Pflanzenbeobachtung geforscht wird. Das Terensis-Tool zeigt etwa eine Schweizerkarte mit lauter kleinen Flecken in unterschiedlichen Farben, die einzelne Äcker, Obstanlagen oder Rebberge darstellen, samt Zustandsinformationen, Empfehlungen und Ernteprognosen.

 

Neue Karrierefür Fruchtfliegen

WISSEN. Die Frucht- oder Taufliege, die vielen aus der Schule noch bekannt ist, erlebt offenbar einen Aufschwung. Laut Amos Abolaji, der 2014 aus den USA nach Nigeria zurückkehrte und Professor an der Universität von Ibadan wurde, ersetzt die Fruchtfliegenforschung in ganz Afrika zunehmend Versuche mit Nagetieren als Studienobjekte in Genetik, Entwicklungsbiologie, Toxikologie und anderen Bereichen der biomedizinischen Forschung.

Die Fruchtfliege, Drosophila melanogaster, habe im Vergleich zu Nagetieren viele Vorteile, besonders in Regionen mit begrenzten Ressourcen, sei günstig, leicht zu züchten, benötige wenig Laborfläche und liefere schnelle Ergebnisse. Die Drosophila kam laut den Angaben in den USA um 1900 in Labors, dies ab 1910 boomartig nach Errichtung von Thomas Hunt Morgans «Fly Room» an der Columbia University.

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