Vier gute Nachrichten
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Die Weltwoche

Vier gute Nachrichten

Die Welt geht doch nicht unter

Vier gute Nachrichten

Kleines Land,wendiges Land

WIRTSCHAFT. Ist es für die Schweiz in Zeiten wilder Handelsstörungen eher ein Vorteil oder ein Nachteil, eine kleine, offene Volkswirtschaft zu sein? Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich hat die Frage kürzlich mit ihren Modellen der quantitativen Handelstheorie untersucht. Das Autorenteam um Professor Hans Gersbach hat sich vor allem auf die Widerstandsfähigkeit der kleinen, offenen Volkswirtschaft Schweiz konzentriert, aber auch Schätzungen für 33 andere Volkswirtschaften errechnet.

Vier gute Nachrichten

Im Szenario «Kalter Krieg 2.0» machte der reale Einkommensverlust für die Schweiz laut den Angaben beispielsweise 1,12 Prozent aus, also deutlich weniger als für Deutschland (1,6 Prozent), Dänemark (1,73), Irland (1,98) und China (2,65). Einige globale Handelsstörungen, so die Autoren, seien eine Chance für die Schweizer Präzisionsgeräte und Chemikalien.

 

AuslandschweizerischeNaturerlebnisse

GESELLSCHAFT. Es gibt eine Bereicherung des Naturerlebnisses, das einen aus Schweizer Sicht via Namen auch dann berührt, wenn dies im Ausland stattfindet. Schauplatz ist die Sächsische Schweiz in der Nähe von Dresden, da wurden 2024 bei Waldpflege und -umbau auf 93 Hektar 190 000 junge Bäume von 22 Arten gepflanzt. Das entspricht laut Jahresbericht der zuständigen Nationalpark- und Forstverwaltung einer Fläche von 130 Fussballfeldern.

Zudem wurden 106 000 Festmeter Holz aufgearbeitet, 37 kleine Gewässer instand gesetzt, 60 Hektar Wiesen gepflegt sowie 9,1 Kilometer Waldränder mit Sträuchern versehen. Eine Untersuchung zeigte, dass nun 663 Käferarten im 9350 Hektar grossen Nationalparkareal leben, 40 davon erstmals nachgewiesen. Auch menschlich lief einiges: 106 Dreharbeiten wurden in der Nationalparkregion betreut.

 

ReineWegwerfbecher

TECHNOLOGIE. Die Meeresverschmutzung durch Einwegkunststoffe lässt sich reduzieren, wenn fossile Rohstoffe durch solche aus Biomasse ersetzt werden, die rezyklierbar und auch biologisch abbaubar sind, falls sie ins Meer gelangen. Solche Alternativen sind in Sicht. Ein Team aus siebzehn Autoren hat in der Zeitschrift Science Advances vom 9. April eine entsprechende Erfindung beschrieben. Das neue Material heisst «transparent Paper Board» (tPB), durchsichtiger Karton.

Durch Auflösung und Koagulation von Zellulose entwickelte das Team laut den Angaben einen optisch transparenten, millimeterdicken Karton, der vollständig aus reiner Zellulose besteht und in seiner Zusammensetzung identisch ist mit Papier. Ein becherförmiges tPB-Gefäss kann laut den Autoren frisch gekochtes Wasser ohne Innenbeschichtung aufnehmen.

 

ÜberlegeneGenügsamkeit

WISSEN. In ihrer Geschichte hat die Erde bisher fünf grosse Massenaussterben durchgemacht, bei denen jeweils über drei Viertel aller Arten schlagartig verschwanden. Gewisse Tiergruppen gingen dabei für immer verloren, andere überlebten gleich mehrere Katastrophen, darunter die Säugetiere, die durch drei Massenaussterben kamen.

Die Krokodile kamen zweimal durch, und man forscht nun nach Hintergründen. Autoren um Keegan M. Melstrom legten in der Zeitschrift Paleontology (März/April 2025) dar, dass eine Art Genügsamkeit im Spiel sein könnte. Ihr Befund deutet darauf hin, dass nur kleine Krokodiltypen mit generalistischer Ernährung überlebt haben dürften. Klein hiess geringerer Energiebedarf, und das Leben als Generalist ermöglichte ein breites Spektrum an Nahrungsquellen. Grosse Tiere und solche mit spezialisierten Ernährungsweisen schafften es nicht.

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