Vier gute Nachrichten
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Die Weltwoche

Vier gute Nachrichten

DIE WELT GEHT DOCH NICHT UNTER

Vier gute Nachrichten

Das CO2in neuem Licht

WIRTSCHAFT. Der neue Chef der US-Umweltbehörde EPA, Lee Zeldin, hat angekündigt, dass die Einstufung des Gases CO2 als Schadstoff aufgehoben werde (siehe auch Artikel auf zur Story). Die bisherige Regelung habe die amerikanischen Konsumenten seit 2009 rund 1000 Milliarden Dollar gekostet. Der Entscheid dürfte nun zu Erleichterungen für die Wirtschaft führen, wobei sich wohl noch das oberste Gericht äussern muss. Die Regierung Obama hatte seinerzeit zur amtlichen Schädlichkeitserklärung von CO2 gegriffen, weil es politisch keine Mehrheit für entsprechende Massnahmen gab.

Vier gute Nachrichten

In Europa wird noch an den meist gesetzlich befohlenen Vorgaben zur CO2-Reduktion festgehalten. In vielen Unternehmen sind jedoch Anpassungen beobachtbar, indem bisher versprochene firmeneigene Reduktionsziele flexibler und zurückhaltender formuliert werden.

 

E-Bike fahrenals gute Tat

GESELLSCHAFT. Werden E-Bikes eher anstelle von herkömmlichen Fahrrädern oder eher anstelle von Autos benutzt? E-Bike-Fahrer sehen sich natürlich gerne in der zweiten Kategorie – und tatsächlich deuten Statistiken in diese Richtung. Eine Studie von Leonard Arning von der Universität Wuppertal mit dem Titel «Weiter, steiler, grüner» ergab den Befund, dass elektrisch unterstützte Fahrräder häufiger Autofahrten ersetzen als oft angenommen. Deshalb seien sie mehr als nur «schnellere Räder».

Das Modell der Verkehrsmittelwahl wurde anhand von 194 524 Fahrten geschätzt, Resultat: 43 Prozent der Fahrten mit Elektrofahrrädern und 63 Prozent der gefahrenen Kilometer wären ohne die Verfügbarkeit von E-Bikes mit dem Auto zurückgelegt worden. Das zeige das Potenzial zur Reduktion der verkehrsbedingten CO2-Emissionen.

 

Schall schlucken, ohne dick zu werden

TECHNOLOGIE. Lärmminderung ist beim Bauen eine Gratwanderung. Herkömmliche Materialien zur Schallabsorption, beispielsweise aus Steinwolle, sind meistens voluminös und müssen oft dick aufgetragen werden. Das kostet Platz – der kostbar ist. Die zum ETH-Bereich gehörende Forschungsanstalt Empa und die Firma de Cavis haben jetzt eine Neuerung hervorgebracht: Sie haben, wie sie mitteilen, ultradünne Schallabsorber aus mineralischen Gips- oder Zementschäumen entwickelt.

Diese seien genauso wirksam wie herkömmliche Absorber, aber rund viermal dünner. Weitere Vorteile: Die Schäume liessen sich gezielt auf bestimmte Frequenzbereiche abstimmen sowie einfach zuschneiden und montieren. Die hohe Schallabsorption trotz geringer Materialdicke beruht laut Empa-Forscher Bart Van Damme auf einer patentierten Konstruktion.

 

Chemie-Periodensystemmit open end

WISSEN. Man ist nie fertig mit der Welt. Das chemische Periodensystem umfasst heute 118 Positionen, so viele Elemente kennt die Menschheit bisher. Dmitri Mendelejew hatte 1869 die erste Tabelle mit 63 Einträgen publiziert. Vor allem Physiker sind heute auf der Suche nach weiteren Atomsorten, die schwerer und schwerer werden dürften.

Die Suche nach unbekannten, superschweren Elementen ist laut den Angaben des Helmholtz Instituts der Uni Mainz mit der Forschungsgruppe Christoph E. Düllmann «Chemie am Limit». Dies sei nur möglich mit riesigen Teilchenbeschleunigern. Etliche neue Elemente hätten nur eine ganz kurze Lebensdauer, weshalb man sie in der Natur nicht finde. Aber sie hätten teilweise exotische Eigenschaften, das fasziniere die Forscher und treibe sie zur Suche nach immer noch schwereren Elementen am Ende des chemischen Periodensystems an.

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