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Mehr erreichenmit weniger Energie

WIRTSCHAFT. Die Schweiz als Europameisterin in Energieeffizienz: «Kein Land in Europa erwirtschaftet eine Einheit Wertschöpfung mit weniger Energie als die Schweiz», hiess es 2024 in einer Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft. Und die jüngsten Daten des Bundesamts für Umwelt zeigen, dass die CO2-Emissionen bei steigender Wertschöpfung in der Schweiz 2024 weiter gesunken sind. Diejenigen aus Brennstoffen (vorwiegend Heizöl und Gas) gingen um rund 4 Prozent, jene aus Treibstoffen (Benzin und Diesel) um rund 2 Prozent zurück.

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Als Hauptursachen gelten die bessere Energieeffizienz von Gebäuden und der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien beim Heizen sowie ein Anstieg der Biotreibstoffe bei Fahrzeugen. Der energiebedingte CO2-Ausstoss der Schweiz ist seit 1990 von 39,2 auf 26,6 Millionen Tonnen, also um einen Drittel, gesunken.

 

Wende in DeutschlandsEnergiewende

GESELLSCHAFT. Katherina Reiche, Deutschlands Ministerin für Energie und Wirtschaft, hat kürzlich bei der Vorstellung des jährlichen «Monitoring-Berichts zur Energiewende» deutlich gemacht, dass die Energiepolitik nicht weitergehen könne wie in der langen, unter anderem grün-roten Regierungszeit davor. «Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist unumgänglich», betonte die Nachfolgerin von Robert Habeck.

Das Monitoring weise auf «eklatante Leerstellen in den vorhandenen Zukunftsszenarien für die Energiewende» hin. Insbesondere sei der tatsächlichen Zahlungsfähigkeit von Industrie, Gewerbe und Haushalten zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Der Weg zu nachhaltig bezahlbarer Energie benötigt mehr Markt, mehr Technologieoffenheit und Instrumente, die Innovationen förderten und gesellschaftliche Akzeptanz erhöhten.

 

Drohnenretten Leben

TECHNOLOGIE. Drohnen sind mitten in der öffentlichen Diskussion, aber eine Spezialanwendung findet ohne grosses Publikum statt: Entdeckung aus der Luft von Rehkitzen und Hasen sowie deren Bergung beim Mähen von Heufeldern. Im Kanton Appenzell I.Rh. wurden diesen Sommer laut offiziellen Angaben so 64 Rehkitze und vier Feldhasen vor dem Mähtod bewahrt. Acht Drohnen mit Wärmebildkameras hätten seit Mai insgesamt 271 Einsätze geflogen.

Bei diesen Aktionen arbeiten Jäger, Landwirte und Freiwillige, meist die Drohnenlenker, zusammen: Früh am Morgen, bevor die Mähmaschinen starten, suchen die Teams die Felder systematisch nach versteckten Rehkitzen ab. Die Wärmebildtechnik ermöglicht es, die Tiere zu orten und in Sicherheit zu bringen. All das liefert zudem Daten für die Verhaltensforschung bei den betreffenden Tieren.

 

Geklebt,nicht geschraubt

WISSEN. Bessere Aussichten für die Behandlung von Brüchen. Von einem Forscherteam vom Sir Run Run Shaw Hospital in China wird die Entwicklung eines Knochenklebers namens Bone-02 gemeldet. Mit dem Klebstoff sollen sich laut Angaben der Global Times zertrümmerte Knochenfragmente innerhalb von drei Minuten wieder zusammenfügen lassen, dies ohne Metallplatten oder Schrauben.

Laut den Angaben liessen sich die Forscher für diesen Knochenkleber von Austern inspirieren, die sich auch bei starkem Wellengang mit einer selber gebildeten Substanz fest am Untergrund anhaften können. Erste Studien mit Patienten zeigten eine hohe Haftkraft und Festigkeit, auch Körperverträglichkeit. Es seien jedoch umfangreichere Studien notwendig, um Sichereit, Langzeitwirkung und Risiken beurteilen zu können, bevor der breite Einsatz möglich sei.

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