Hoffnungsträger Maniok
WIRTSCHAFT. In Kenia und anderen Ländern Ostafrikas gewinnt die Maniok-Pflanze an Bedeutung. Bisher galt die «Tropenkartoffel» mit den stärkehaltigen Wurzelknollen als Arme-Leute-Essen, doch deren Image wandelt sich laut Branchenbeobachtern zum Hoffnungsträger mit Blick auf den Klimawandel. Laut der Uno-Ernährungsorganisation FAO werden in Ostafrika rund 35 Millionen Tonnen Maniok pro Jahr geerntet. Im Vergleich dazu bringt die Maisernte auf dem gesamten Kontinent rund 90 Millionen Tonnen, bei Reis sind es rund 38 Millionen Tonnen. Maniok gilt als widerstandsfähiger gegen Trockenheit als Mais oder Weizen, und mit neuen Sorten seien die Pflanzen auch ...