Vier gute Nachrichten
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Die Weltwoche

Vier gute Nachrichten

DIE WELT GEHT DOCH NICHT UNTER

Vier gute Nachrichten

Oase in der Inflationswüste

WIRTSCHAFT. Rasch ist die Inflation zur Bedrohung von Vermögen, Wohlstand und sozialem Frieden geworden. Enorm ist die Wertvernichtung, welche die weitherum auf 7 bis über 10 Prozent gestiegenen Raten bewirken. Inflation ist keine Naturgewalt, sondern weitgehend durch Geld- und Fiskalpolitik verschuldet. Die Schweiz kam mit bis 3,5 Prozent bisher gut weg. Ist das eine gute Nachricht für die Zukunft? Peter Kugler, Ökonomieprofessor der Universität Basel, hat die Inflation in der Schweiz seit 1850 analysiert und kommt zum Schluss: «Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Schweiz immer wieder mit den richtigen Massnahmen auf die Ursachen der Inflation reagiert hat.» Diese Anpassungsfähigkeit und das fest verankerte Ziel der Preisstabilität legten den Schluss nahe, dass die Schweiz auch in Zukunft eine höhere Inflation anhaltend zu vermeiden vermöge.

Vier gute Nachrichten

 

Demografischer Wandel als Chance

GESELLSCHAFT. Die Gesellschaft altert munter weiter. Gemäss World Population Prospects wird im Jahr 2050 bereits jeder sechste Mensch auf der Welt über 65 Jahre alt sein (16 Prozent), 2019 war es noch jeder elfte (9 Prozent). Dabei ist die wirtschaftliche Macht, die von der sogenannten silver economy ausgeht, enorm. Das Einkaufsverhalten der über Fünfzigjährigen eröffnet neue Perspektiven und Chancen, etwa in den Sektoren Tourismus, Kosmetik, Gesundheit, altersgerechtes Wohnen oder in der Finanzplanung. Wo hingegen Medtech-Produkte die Lebensqualität ganz direkt anheben können, gilt es allgemein, die Auswirkungen auf Rentabilität und Renditen bestimmter Wertpapiere genau im Auge zu behalten. So heisst es im Fazit in der Studie «Financial Demography» des WDA Forums: «Nachhaltige Finanzmärkte können es sich nicht leisten, die Demografie zu ignorieren.»

 

Naturnaherdurch Elektronik

TECHNOLOGIE. Die Agrartechnik entwickelt sich mit raschem Tempo in Richtung Automation, Präzision, Digitalisierung, Geschwindigkeit und mehr Effizienz. Und zugleich in Richtung eines schonenderen Umgangs mit Böden, Wasser, Luft und Klima sowie verbesserter Nahrungssicherheit. Roboter zum Jäten vermindern Herbizideinsatz, Drohnen den Bodendruck. Laut der Datenplattform Markets and Markets dürfte sich der Markt für precision farming bis 2030 fast verdoppeln. Prognostiziert wird ein Wachstum des Umsatzes von 8,5 Milliarden Dollar im Jahr 2022 auf 15,6 Milliarden bis 2030; dies entspricht einer erwarteten Jahreswachstumsrate von knapp 8 Prozent. Die Marktforscher sehen allerdings zwei wachstumshemmende Einflüsse: Erstens seien solche Einrichtungen mit hohen Kosten verbunden. Und zweitens habe das spezifische Fachwissen der Landwirte oft gewisse Limiten.

 

Blitzschnell? Nein – schneller

WISSENSCHAFT. Es geht immer noch schneller und noch schneller: In der drahtlosen Datenübertragung gibt es einen neuen Weltrekord. Forscher in Deutschland um Andrea Malignaggi vom IHP-Leibniz Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt an der Oder gelang die Konstruktion eines Chips, der Übertragungsraten von bis zu 200 Gigabit pro Sekunde ermöglichen soll – das ist deutlich mehr als der 2019 aufgestellte Rekord von 120 Gigabit pro Sekunde. Was bringt das? Braucht man das? Bei Elektronikanwendungen, Automatisierung, mobiler Kommunikation, Gesundheitstechnologie, autonomem Fahren et cetera ist die Nachfrage nach Datenmengen und Geschwindigkeit unersättlich. Die Forscher weisen darauf hin, dass für den Mobilfunkstandard der nächsten Generation, 6G, solche Innovationen unerlässlich seien und die Grundlage für neue Durchbrüche bildeten.

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