«Meine liebe Mama, ich muss dir einige Zeilen schreiben, so traurig und schmerzhaft es für dich und mich auch ist.» Ein solcher Briefanfang verheisst nichts Gutes. Schon gar nicht, wenn er von einer Tochter stammt, zumal aus der Familie Bettencourt. «Über die bewundernswerte Frau hinaus, die du bist und die das von deinem Vater gegründete Unternehmen zu begleiten wusste, bist du für mich und vor allem anderen meine Mama», wiederholt Françoise Bettencourt-Meyers (56) in ihrem Brief voller Mitgefühl. Aber nur, um den Dolch besser anzusetzen. Erste Tochterpflicht sei es, auf die Gesundheit der Mutter zu achten. «Deshalb denke ich, dass ich keine andere Wahl habe, als beim Zivilrichte ...