In Abstimmungen und Umfragen sprechen sich jeweils viele Leute für die Förderung erneuerbarer Energie aus. Geht es aber darum, die entsprechenden Mehrkosten zu tragen, schwindet die Begeisterung meist ziemlich schnell. Damit ist auch die Zürcher Gemeinde Wallisellen konfrontiert: Nur gerade drei Prozent der Einwohner beziehen den teureren Ökostrom. Um endlich in die nachhaltige Zukunft abheben zu können – immerhin hat Wallisellen erst vor einem Jahr das Label «Energiestadt» bekommen –, hat man sich bei den kommunalen Versorgungswerken nun einen Trick ausgedacht: Ab dem neuen Jahr wird allen Kunden automatisch der teurere Strom ins Haus geliefert. Wer weiterhin den billigeren Mix m ...