Der berühmteste Sohn des Luzerner Dörfchens Pfeffikon trägt massgebliche Verantwortung für den Niedergang der Gemeinde. Als Kaspar Villiger 1989 in den Bundesrat gewählt wurde, übersiedelte er samt Familie, Vermögen und Einkommen in die (relativ) steuergünstige Berner Vorortsgemeinde Muri. Mittlerweile muss der Kanton Luzern Pfeffikon mit einer «Sonderzahlung» von zwei Millionen Franken vor der Insolvenz retten. Alt Bundesrat und UBS-Präsident Villiger, der per 2008 ein steuerbares Einkommen von 1,4 Millionen, ein Vermögen von 27,7 Millionen und einen Immobilienbesitz von 1,5 Millionen Franken ausweist, hätte mit seinen Abgaben die Eigenständigkeit seiner Heimatgemeinde retten ...