Als ihn die Behörden in die Enge trieben, wählte Pierin Vincenz die Nummer des Autors dieses Textes – dies, nachdem sich der Ex-Raiffeisen-Chef zuvor nie zu den versteckten Deals hatte äussern wollen. «Könnten Sie nicht den Artikel über meinen Vater löschen?», bat Vincenz. Wirklich? Ausgerechnet jene Story, die auf zwei uralten NZZ-Artikeln basierte und nichts mit seinem Fall zu tun hatte? «Ja, bitte», meinte Vincenz. «Meine Familie soll nicht auch noch in diese Geschichte hineingezogen werden.» Die Episode stammt von Ende 2017. Vincenz gab damals eine Seite von sich preis, die man zuvor nicht gekannt hatte: die eines Me ...