Früher kam das Buch vor dem Film. Jetzt gibt es den Film vor dem Buch. Zugegeben, gelegentlich werden dreihundert Seiten Tiefsinn auf dreissig Sekunden Schwachsinn eingedampft. Aber wegzudenken sind Buchtrailer für das Literaturmarketing längst nicht mehr. Diese visuellen Appetithäppchen servieren Verlage und Autoren dem empfänglichen Publikum hauptsächlich online oder auf den Flachbildschirmen, die mittlerweile das Interieur jeder post-gutenbergschen Buchhandlung zieren. In seltenen Fällen legt einem eine rauchige Stimme das jüngste Meisterwerk von Sowieso sogar zwischen Meister Proper und Sheba Katzenfutter am Fernsehen ans Herz.
Die Qualität dieser Filmchen reicht von himmeltrau ...