Im warmen Rund der Berliner Volksbühne drängt sich das Publikum, umzingelt von Lautsprechern, aus denen pulsierendes Magma dringt. Ein Typ mit Bauchansatz steckt seinen Kopf in die Bassbox, als wolle er zur Quelle des heissen Zeugs vordringen. Neben ihm steht eine zierliche Japanerin und streckt ihre Kuschelhasen in Richtung der vier Musiker, die den Lärm produzieren. Einer von ihnen oder eher: eine ist das Zentrum der Aufmerksamkeit. Das silberne Glitzerröckchen und die rote Lackbluse kontrastieren mit den tätowierten Männerschultern. Das Konzert ist feierlich, und das Feierliche hat etwas Rührendes, gefeiert wird die Rückkehr einer Band, die ein komplettes Musikgenre erfunden hat u ...