Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa zerrt Israel vor den Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag. Sein Vorwurf: Israel begehe im Gazastreifen Völkermord. Der IGH reagiert schnell. Bereits vierzehn Tage nachdem Südafrika das Verfahren gegen den Staat Israel eingeleitet hat, findet die öffentliche Anhörung über den Antrag statt. Noch Ende Januar könnte das Gericht entscheiden, ob es den südafrikanischen Vorstoss gutheisst und Israel vorerst dazu verpflichtet, die Kampfhandlungen in Gaza einzustellen, bis der Genozid-Vorwurf vom IGH abgeklärt ist.
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