«Biotzean min dut»: das tönt so fremdartig wie manches im Land der Basken. Man kann ihre Sprache nirgendwo anbinden (das Zitat heisst übrigens: «Mein Herz ist gebrochen» und ist der Anfang des Oratoriums «Illeta»). Auch ihre reiche folkloristische Tonsprache – trotz Ähnlichkeiten eher mit der provenzalischen als mit der spanischen Tradition – zieht durchaus eigene Bahnen. Musik spielt in dieser Welt überhaupt eine wichtige Rolle, sie markiert Identifikation. Baskische Komponisten im 20. Jahrhundert, von denen es überraschend viele von hoher Qualität gibt, bauen auf solchen Wurzeln auf, auch wenn sie sonst verschiedene Wege gehen. Das Sinfonieorchester von Bilbao, geführt von ...