Beginnen wir mit den Klischees: Die Schweiz ist das Land der Trübsal, des Griesgrams und der krankhaften Ernsthaftigkeit. Die Schweizer «weigern sich stur anzuerkennen, dass sie es gut machen», sind «nie zufrieden mit ihrem Los» und «sehen immer nur die Kehrseite der Medaille», heisst es im «Xenophobe’s Guide to the Swiss». Auch die Schriftstellerin Zoë Jenny baut wacker mit an der Zementierung der Vorurteile: «Nirgends sieht man so viele zutiefst unfröhliche und vergrämte Gesichter wie in der Schweiz. Das habe ich nie verstanden, dass Wohlstand zu Trägheit und Unzufriedenheit führen muss», schrieb sie Ende Juli im Blick.
Wohl mögen die Schweizer in den Disziplinen Jubelsc ...