Ich lag noch im Bett, als ich von meiner Frau vom wunderbaren Ausgang des Brexit-Referendums erfuhr. «Wir haben gewonnen!», rief sie. Mein Plan, möglichst frühzeitig zum Glastonbury-Rockfestival aufzubrechen, um Staus zu vermeiden, hatte sich damit natürlich erledigt. Denn zunächst ging es um die strahlende Zukunft Grossbritanniens, das die Fesseln des sozialistischen europäischen Superstaats abschütteln würde. Ich rief meinen Freund Toby Young an, mit dem ich in «Brexit: The Movie» aufgetreten war, und gemeinsam nahmen wir einen Podcast mit einer hämischen Spontanreaktion auf.
...