Über kaum einen Schweizer kursieren so viele Legenden wie über ihn. In Spanien sei Egon Ammann Liebesbote und Sekretär eines spanischen Stierkämpfers gewesen, in Istanbul habe ihn ein Multimillionär mit seiner wunderschönen Tochter vermählen wollen, und, wie die NZZ einmal schrieb, er habe das Manuskript des späteren Literaturnobelpreisträgers Wole Soyinka zufälligerweise in einem Papierkorb auf dem Flughafen London Heathrow entdeckt.
Mittlerweile ist Ammann 73 Jahre alt, hat zwei Herzinfarkte hinter sich und ist nach der Liquidation seines hochangesehenen Buchverlags 2010 mit seiner Frau von Zürich nach Berlin gezogen. Schriftsteller Thomas Hürlimann, der erste und wichtigste A ...