Drei Jahre habe ich auf das Journalistenvisum für Birma, das heutige Myanmar, gewartet. Es ist Mitte der Achtziger, ein paar Monate vor dem Militärputsch. Ich will unbedingt noch das heile, vom Tourismus verschonte Asien sehen. So, wie ich es als Hippie in den frühen siebziger Jahren erlebt habe. Schwüle Nachmittage im Halbdunkel der Opiumhöhlen in Kuala Lumpur, die langen Haare in Singapur mit Kurzhaarperücke verdeckt, Klappstühle unter flackernden Neonlampen am Nachtmarkt von Hongkong, umhüllt von exotischen Duftwolken.
Coppolas «Apocaly ...