Vom Kosovo direkt in die Wohlfahrt
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Vom Kosovo direkt in die Wohlfahrt
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Bundesgericht

Vom Kosovo direkt in die Wohlfahrt

Ein IV-Rentner aus dem Kosovo sicherte sich geschickt zahlreiche Sozialleistungen. Die St. Galler Behörden wollten das Treiben beenden. Das Bundesgericht intervenierte.
Die familiären Verhältnisse Tarik Tahiris (Name geändert) sind etwas speziell. Seit der heute 44-jährige Kosovare 1988 als Saisonnier in den Kanton St. Gallen übersiedelte, ehelichte er drei Frauen in seiner Heimat, die ihm insgesamt sieben Kinder schenkten. Das letzte Mal wechselte der Kosovare seine Gattin im Sommer 2003. Ehefrau Nummer drei brachte drei Kinder mit in die Ehe, die er selber zu einer Zeit gezeugt haben will, als er noch mit Frau Nummer zwei verheiratet war. Zwei Jahre später brachte sie ein viertes Kind zur Welt. In finanzieller Hinsicht erwies sich die Kinderschar als wahrer Segen. Denn zwei Jahre nachdem er 1997 den C-Ausweis erhalten hatte, wurde Tahiri arbeitslos. ...
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