Man kennt die Geschwister Scholl und den gescheiterten Hitler-Attentäter von Stauffenberg, wenn es um Widerstandskämpfer im Dritten Reich geht, aber wenige haben je von Georg Elser gehört, der wie sie zu den Mutigen gehört, die sich dem Terror widersetzten und dafür mit dem Leben bezahlten. Elser hat 1939 im Münchner Bürgerbräukeller eine Bombe gelegt, leider ging sie dreizehn Minuten zu spät los, als Adolf Hitler, den sie vernichten sollte, den Saal bereits verlassen hatte. Oliver Hirschbiegel, der Regisseur des Filmes «Der Untergang», hat nun – mit dem Film «Elser» – dem Pazifisten und Widerständler ein Denkmal gesetzt. Der Film lief an der Berlinale, die erste Premiere a ...