Der Bau der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) zählt zu den teuersten Projekten der jüngeren Schweizer Geschichte. Nach der Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels im Jahr 2020 beliefen sich die Gesamtkosten auf mindestens 24 Milliarden Franken. Ziel des Mammutprojekts war die Verbesserung des Nord-Süd-Verkehrs.
Optimistischer blickte man 1988 auf das Vorhaben: Die Zürcher Firma Infras schätzte die Kosten in einem Gutachten auf lediglich vier bis acht Milliarden Franken. Die neuen Tunnels könnten künftig «rentabel betrieben» werden, lautete das Fazit des Beraterbüros, das 1976 vom späteren Zürcher Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber und der Aargauer SP-Nationalr� ...