Wie so viele Innovationen ist auch der Rohrreiniger Sipuro der Nachlässigkeit seines Erfinders geschuldet. Aus Versehen hatte der junge Drogist Heinrich Rohrer 1951 einen Pinsel in einer Ätznatronlauge stehenlassen. Am Morgen war der Stiel noch da, die Haare verschwunden. Und schon hatte der Mann aus Münsingen die Idee für einen Siphonreiniger. Er nannte sein Putzmittel Sipuro, eine Wortschöpfung aus den zwei ersten Buchstaben der Wörter Siphon, Putzen und Rohrer. Der vielseitig Talentierte entwarf auch gleich seinen Markenbotschafter, einen fröhlichen Zwerg mit roter Zipfelmütze, und schickte ihn später mit dem Slogan «Sipuro, oho!» ins Fernsehen. Er war einer der ersten We ...