Es war im Januar 2013, als ich mit Beat Feuz ein längeres Interview führte – nicht im Zielgelände eines Weltcup-Rennens und nicht in der Lobby eines Hotels, sondern im Swiss Olympic Medical Center des «Grand Resort Bad Ragaz». Dort kämpfte der Emmentaler um die Rückkehr zur Normalität – ziemlich genau ein Jahr nachdem er erstmals die Lauberhorn-Abfahrt gewonnen hatte, aber danach von einer gravierenden Knieverletzung zurückgeworfen worden war. Ich traf damals einen Athleten, der weder Schalk noch Zuversicht verloren hatte, der aber zur Frage nach dem Zustand seiner «Sportlerseele» sagte: «Da fehlt noch einiges. Aber seit ein paar Tagen darf ich wieder trainieren. Zwar n ...