«Ich hatte nie vor, ein Steppenpavian zu werden - ich wollte eigentlich Berggorilla werden», erklärt Robert Sapolsky. Als Kind habe ihn die Gorilla-Ausstellung im Naturkundlichen Museumvon New York fasziniert. Um zu den Gorillas in Afrika zu gelangen, studierte Sapolsky deshalb Primatenkunde. Doch dann begann sich der heutige Professor für Biologie und Neurologie an der kalifornischen Stanford University für hormonelle Verhaltenssteuerungen und stressinduzierte Krankheiten zu interessieren. Und für diese Forschung eignet sich eine dynamische Paviantruppe einfach besser als eine friedliche Gorillafamilie.
Paviane leben in Herden von bis zu hundert Tieren in der afrikanischen Steppe. Ihr ...