Wie ist es möglich, dass Millionäre in Wohnungen unterkommen, welche die Stadt zwecks Förderung der «sozialen Durchmischung» zu konkurrenzlos günstigen Konditionen anbietet? Diese Frage ist in Zürich Stadtgespräch, seit der Tages-Anzeiger und die Weltwoche (Nr. 3/14) gutsituierte Politiker, Spitzenbeamte und Prominente genannt haben, die von einer (indirekt) subventionierten Miete profitieren.
Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) betonte, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Tatsächlich schliessen sich Reichtum und eine günstige Stadtwohnung nicht aus. Zwar verlangt das Vermietungsreglement ein «angemessenes Verhältnis» zwischen Miete und Einkommen. Dies gilt aber nur für den ...