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Von Bismarck lernen

Der «Eiserne Kanzler» würde die angeblich «wertebasierte» Aussenpolitik seiner heutigen Nachfolger sofort durchschauen.
Berlin Von Bismarck stammt die Beobachtung, dass es in der Politik nur ein Richtig oder Falsch gibt. Die Nachfahren des «Eisernen Kanzlers» haben andere Bemessungskriterien für die deutsche Aussenpolitik eingeführt: Sie muss multilateral und vor allem wertebasiert sein. Nun ist Aussenpolitik immer multilateral, weil sie mit anderen Völkerrechtssubjekten kommuniziert und ihre Entscheidungen an andere Völkerrechtssubjekte richtet. Aber was ist «wertebasiert»? Wenn diese Phrase einen Sinn machen soll, dann kann es nur der sein, demokratische Werte in der Welt zu stärken. Nur, wie verträgt sich das mit der Tatsache, dass nur eine westliche Minderheit von Staaten diese ...
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