Viele Menschen leben in der Überzeugung, dass das Schicksal oder sonst eine höhere Macht ihr Leben leitet. Trost finden sie in schwierigen Lebenssituationen darin, dass ihnen im Dasein immer nur so viel zugemutet werde, wie sie auch ertragen könnten. Dahinter schimmert stets der Glaube durch, das Leben sei eine Art Prüfungsparcours, der nach dem Tod mit irgendeiner Form der Erlösung belohnt werde. Damit stiftet nicht der Einzelne mit seinem Tun Lebenssinn und einen Beitrag für eine bessere Welt, sondern das Universum als Ganzes fungiert als ordnende Kraft.
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