Das Problem von Asylchaos, illegalen Grenzübertritten und falschen Flüchtlingen ist nach den jüngsten Wahlen auch bei der FDP, der Mitte-Partei und sogar bei den Medien angekommen. Es wird spekuliert, ob und wie man prügelnde Eritreer, islamistische Syrer oder kriminelle Rumänen ausschaffen kann. Unbeantwortet bleibt meist, wer diese undankbare Arbeit übernehmen soll. Man könne wenig ausrichten, der Staat habe dafür gar keine Zwangsmittel – so lauten die defätistisch-fatalistischen Parolen. Dabei kannte die Schweiz bis vor einigen Jahren eine exakt dafür zuständige Behörde: die Fremdenpolizei auf Bundesebene und die jeweilige kantonale Fremdenpolizei.
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