Die Idee, H.R. Giger mit einem grossen Ausstellungsprojekt zu würdigen, liegt seit Jahren in der Luft. Nun ist es so weit: Das Bündner Kunstmuseum hat sich entschlossen, Gigers Werk zu «kanonisieren». Der 67-Jährige ist in Chur aufgewachsen, hier entstanden seine ersten von nachtschwarzer Fantasie geprägten Zeichnungen. Dass man sich in Chur auf das Schaffen vor dem Film «Alien», also auf die Zeit vor Gigers Gang nach Hollywood, beschränkt, ist jedoch nicht ganz konsequentund kommt einem wie eine Reminiszenz an alte Vorurteile gegenüber dem Oscarpreisträger vor.
Tatsächlich hat die Auszeichnung, die Giger für «Alien» erhielt, den Künstler nur in den Medien, nicht aber in der ...