Kein Wunder, dass die neunzehn Kurzgeschichten aus den letzten vierzig Jahren, die eben in einem Sammelband erschienen sind, den lapidaren Titel «Der Buckel» tragen. In der gerafften Zusammenschau entdeckt man plötzlich, dass viele der TexteHugo Loetschers schon immer um ein verstecktes Zentrum rotierten: den hässlichen Aussenseiter. Es sind körperlich Versehrte und psychisch Beschädigte, sozial Unangepasste und sexuelle Eigenbrötler, die seine literarische Neugierde erregen. Der Buckel - ein klassisches Motiv. Selbstverständlich weiss der universal gebildete Hugo Loetscher genau, was er tut, wenn er sich diesem literarischen Stoff einschreibt. Psychoanalytisch gesehen, enthält der ...