Sein erster Roman, «Les Mendiants» («Die Lügner»), spielt im Hafenmilieu einer unidentifizierten Stadt. Um Annabelle, eine schöne, desillusionierte Frau, inszeniert Louis-René des Forêts einen film noir mit Schmugglern, dessen Grundstimmung jener von Sartres «Ekel» oder Camus’ «Der Fremde» verwandt ist. Das hochexistentialistische Debüt mit Krimizügen, noch vor dem Krieg begonnen und von Faulkner/Dos Passos geprägt, hat des Forêts 1943 als 25-Jähriger veröffentlicht. Da hatte er sich schon der Résistance angeschlossen. Wovon er in «Un malade en forêt» erzählt. Beide Texte sind auf Deutsch noch immer nicht zu haben, was mit zum seltsam eindeutigen Ruf beigetragen habe ...