Die Avancen des russischen Oligarchen Viktor Vekselberg in der Schweiz sorgen weiterhin für Gesprächsstoff und für «Skepsis», wie eine Sprecherin der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem) auf Anfrage erklärt. Der Branchenverband kritisiert vor allem, dass der milliardenschwere Unternehmer aus dem Osten die liberalen Meldepflichten für Firmenbeteiligungen in der Schweiz ausnützt, um heimlich ganze Aktienpakete zu schnüren und damit hohe Gewinne auf die Schnelle zu erzielen. Kein Wunder also, dass Vekselbergs Motive in der Schweiz misstrauisch verfolgt werden.
Diese Optik blendet indessen aus, dass der Oligarch mit Zweitwohnsitz in Zürich seine geschäftliche ...