Es ist schwer zu sagen, wann Ökonomen mehr leiden: Wenn sie von den Laien partout nicht verstanden werden. Oder wenn diese glauben, etwas von Ökonomie verstanden zu haben. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass eine Studie etwas behauptet, was, schon vom Schiff aus gesehen, abstrus ist für einen Wissenschaftler. Nichtökonomen tun sich schwer mit dem Verständnis, wie Märkte funktionieren, was die Preise bestimmt und welche Kettenreaktionen Preisänderungen auslösen. So ist die Vorstellung eines «Multiplikators» in vielen Köpfen verankert: Diese besagt, dass eine In- vestition direkte Wirkungen auf die Nachfrage nach Rohstoffen, Zwischenprodukten, Arbeitskräften und Maschinen hat. Da ...