Steuern sind ein Volksärgernis, und jedes Volksärgernis ist eine Einladung an Politiker. Die müssten nicht unbedingt Pakete schnüren, die selbst nach zwei Semestern Volksuniversität unverständlich bleiben. Es ginge auch anders. Gute Politiker holen ihre Leute an jenem Punkt ab, an dem diese ihren maximalen Ärger erreichen.
Steuern zahlt niemand gern, aber darum geht es erst am Schluss. Vorher verzweifeln die Leute schon darüber, wie kompliziert das Deklarieren ist. Dass man gezwungen wird, sich mit Formularen, Belegen, Gesetzen, Treuhändern, Tricks und Tipps und all dem ganzen Kram auseinander zu setzen, bis dann der Staat endlich jene Summe Geld festlegt, die er zuerst provisorisch ...