Vor kurzem hat Bundesrat Couchepin den schweizerischen Filmschaffenden einen Ausbau der Förderung versprochen. Er reiht sich damit unter jene Politiker ein, die mit staatlichen Massnahmen die nationale Kultur erhalten wollen. Bereits im Rahmen der Uruguay-Runde der Welthandelsorganisation WTO wurde unter Führung von Frankreich diskutiert, ob Protektionismus in der Kultur zum Schutz der nationalen Identität zuzulassen sei. Dabei wurde vor allem an Massnahmen im Bereich des Radios, des Films und des Fernsehens gedacht. Ein Teil der Kultur sollte wie die Landwirtschaft dem freien Wettbewerb entzogen werden.
Es ist bezeichnend, dass ein freisinniger Bundesrat sich für die staatliche Unterst� ...