Von einer reichbefrachteten Session zu sprechen, wäre übertrieben. Der Nationalrat war vor allem damit beschäftigt, persönliche Vorstösse abzuarbeiten – das wichtigste Mittel für Politiker, um sich mediale Aufmerksamkeit zu verschaffen. Da ging es beispielsweise um die Nichtdiskriminierung von Anbindeställen (Erich von Siebenthal, SVP/BE) oder die Schaffung einer bezahlten Mitarbeiterstelle für Parlamentarier (Matthias Aebischer, SP/BE) oder um die Besteuerung von Robotern (Mathias Reynard, SP/VS). Die grünliberale Nationalrätin Isabelle Chevalley wollte Sömmerungsbetriebe, also die Älpler verpflichten, dass diese ihre Herden ...