Das alte Rom in der Cicero-Trilogie, das Frankreich des Fin de Siècle im Dreyfus-Roman «Intrige» oder die Nazizeit in «Enigma», «Vaterland» und «München» – der britische Erfolgsautor Robert Harris ist mit Vorliebe in der Vergangenheit unterwegs.
Auch in seinem neusten Buch scheint er uns dorthin zu entführen. Christopher Fairfax, ein junger Geistlicher, reitet durch eine dünn besiedelte Moorlandschaft im Westen Englands, um den Priester eines abgelegenen Dorfs zu beerdigen. Die Menschen leben in bitterer Armut, beherrscht von einer allmächtigen, dogmatischen Kirche, die jede Art von Technik und Fortschritt unbar ...