Schlagzeuger sind unsichtbar. Anders als Gitarristen mit ihren suggestiven Koffern erkennt man Drummer nicht an der Tramhaltestelle. Höchstens an durch eine Sinnkrise bedingten hängenden Schultern. Das Schlagzeug, dieses umständliche Tinguely-Set aus fellbezogenen Holzzylindern, Metallstangen, Blechen und Fitnessgeräten wie Hi-Hat und Fussmaschinen – all das wurde Ende der achtziger Jahre durch handliche, rhythmisch erbarmungslos genaue Drum-Machines ersetzt. Made in Japan. In den USA noch früher durch DJs, die mittels Scratchen von Rhythmus-Passagen auf alten Platten kostenlos die besten Drummer des Jahrhunderts engagieren konnten.
Nicht so The Roots aus Philadelphia. Die machten all ...