«Y en a point comme nous», der Spruch, meist selbstironisch gemeint, manchmal aber auch ernst, hilft beim Versuch, die Waadtländer und ihren Kanton, den meines Erachtens schönsten und vielfältigsten der Schweiz, zu verstehen: So wie wir gibt’s sonst niemand. Das Pays de Vaud («pagus valdensis», Waldland), wie die Waadt hiess, lange bevor sie 1803 als Kanton in die Eidgenossenschaft aufgenommen wurde, ist einzigartig. Einst, als die Deutschschweizer ihre erste Bekanntschaft mit dem Welschland noch von einem Zugabteil aus machten, soll manch einer, als er am Ausgang des Eisenbahntunnels von Chexbres von der Pracht der Rebberge und dem Blau des Léman geblendet wurde, sein Retourbillet ...