Die Eifersucht ist das schwarze Loch im ehelichen Bermudadreieck, bestehend aus Qual, Angst und Misstrauen. Sie verschlingt Seelenfrieden und Zweisamkeit. Wie das eigentlich läuft mit dieser Eifersucht, weiss und versteht niemand genau. Dafür gibt es umso mehr Schauermärchen rund um das shakespearesche «grünäugige Monster».
Sie sei «die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft», kalauert alte denkerische Prominenz wie Friedrich Schleiermacher oder Franz Grillparzer, und viele Leute plappern es ihnen nach bis heute. Das klingt gescheit und reimt sich nett, ist aber voll daneben. Mit Leidenschaft hat Eifersucht nichts gemein, rein gar nichts. Kein Eifersüchtiger sucht de ...