Die Gewerkschaft Unia arbeitet mit allen Mitteln daran, in der Bauwirtschaft die Spielräume für die Unternehmen am Arbeitsmarkt weiter einzuengen und der Politik mehr Raum zu verschaffen. Einmal mehr greift sie auch zu Mitteln ausserhalb der geltenden Spielregeln. Kürzlich hat sie auf Baustellen Störstreiks als flankierende Massnahmen zugeschaltet, um ihre Verhandlungsgegenseite, den Schweizerischen Baumeisterverband, unter Druck zu setzen. Das harte Wort «Streik» wird zwar vermieden, aber solche Aktionen vertragen sich nicht mit dem Prinzip des Arbeitsfriedens, der im Landesmantelvertrag, also dem Gesamtarbeitsvertrag des Bauhauptgewerbes, vereinbart ist. In Bellinzona, Zürich, Bern, ...