Während fast hundert Jahren schlummerte ein kleines Fragment in einer deutschen Universitätsbibliothek. Das elf mal fünf Zentimeter grosse Papyrusstück blieb unbeachtet, weil die Schrift unbeholfen war und so wirkte, als wäre es von einem Kind geschrieben worden. Das kleine Fragment erregte auch deshalb keine Neugier, weil auf ihm lediglich dreizehn Zeilen mit je zehn griechischen Buchstaben enthalten waren.
Tonvögel in echte Spatzen verwandeln: Jesus-Fragment von Berlin.
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