Das raketenbetriebene Testflugzeug X-15 mit Neil Armstrong am Steuer steigt und steigt. Es knarzt und scheppert, reisst und schüttelt, siedet und gärt und steigt und steigt. Mit dieser adrenalingesättigten Exposition beginnt «First Man», die Geschichte von Neil Armstrong, der am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat. Es war das triumphale Finale einer jahrzehntelangen Panik, womöglich dem «Untergang» geweiht zu sein. «Das Römische Imperium», appellierte mit dröhnendem Pathos Lyndon B. Johnson, Sprecher der Senatsmehrheit, Ende der 1950er Jahre, «beherrschte die Welt, weil es Strassen bauen konnte. ...