Am Tag der letzten Bundesratswahlen, dem 11. Dezember 2019, wandte sich Scarlett Gehri*, die frühere Geliebte von Bundesrat Alain Berset, unter einem Pseudonym um 10.30 Uhr und nochmals um 11.22 Uhr an den Blick. Ebenso bedient wurden damals die Glückspost und die Schweizer Illustrierte vom Verlag Ringier sowie 20 Minuten von Tamedia. Per E-Mail bekamen die Journalisten unter dem «Betreff: Affärenbesuche auf Kosten des Steuerzahlers» folgende Anfrage: «Guten Tag. Wie viel würden Sie bezahlen, wenn wir Ihnen (sehr eindeutige) Beweise geben, dass einer unserer (verheirateten) und soeben wiedergewählten Bundesräte eine Affäre hat, welche ein ...