Vor fünfundzwanzig Jahren kostete der Schweizer Sozialstaat 72 Milliarden Franken (inflationsbereinigt). Im Jahr 2015 waren es, wie das Bundesamt für Statistik am Dienstag vermeldete, bereits 162 Milliarden. Das macht eine satte Kostensteigerung um 126 Prozent in 24 Jahren. Der grösste Anteil, nämlich 43 Prozent, fliesst in die Altersvorsorge. Weitere 30 Prozent in den Bereich Krankheit und 10 Prozent in jenen der Invalididät. (Die von den Gemeinden ausgerichtete Sozialhilfe ist nicht separat ausgewiesen.)
Weniger für Investitionen
Im selben Zeitraum (1991 bis 2015) wuchs das totale Einkommen in der Schweiz, also das Bruttoinlandprodukt (BIP), ebenfalls kaufkraftbereinigt, ledi ...